Armenien
Die Ausreise aus Georgien verlief reibungslos. Bei der Einreise nach Armenien muss ich die Grenze wieder als Fußgänger überqueren, während Thomas mit den Katzen wie gewohnt die Grenze passiert. In Armenien muss eine Art Straßengebühr entrichtet werden die direkt bei der Einreise zu zahlen ist. Da der Grenzbeamte kein Englisch spricht ist Thomas beinahe am verzweifeln bis diese Gebühr dann endlich entrichtet ist und wir weiter können. Da man als Ausländer eine armenische Auto-Haftpflicht Versicherung haben muss, schließen wir eine solche für 40 Tage und 30 Euro ab. Inzwischen ist es 18.30 Uhr, wir sind am verhungern und das Internet funktioniert überhaupt nicht. Na das kann ja heiter werden... In einem Supermarkt kaufen wir ein Brot und ein Stück Käse für umgerechnet nicht mal 2,50 € ein, und machen anschließend auf die Suche nach einem Schlafplatz. Für die erste Nacht stehen wir am Straßenrand außerhalb von Torosgyugh erfreuen uns noch am herrlichen Blick auf die Berge, und fallen hundemüde nach diesem langen , anstrengenden Tag ins Bett. Am nächsten Morgen gilt es Bargeld zu holen, wofür man in Armenien einen großen Geldbeutel braucht denn 1€ entspricht 424,20 Armenischen Dram. In Gjumri also füllen wir nicht nur die Börse sondern gehen auch einkaufen und versorgen uns mit frischem Obst und Gemüse. Im Supermarkt staunen wir nicht schlecht als wir die gefrorenen Hühnerteilchen ohne Verpackung entdecken, genauso verschiedene Arten von Teigtaschen und unsere geliebten Kinkali. Eine freundliche Verkäuferin ( wir verständigen und mit Hand und Fuß ) bedient uns und packt Kinkali und Huhn in Tüten und versieht alles mit einem Preiskleber. Wir schauen uns nur an und schmunzeln, die Art des offenen Verkaufs von Frischfleisch wäre in Deutschland undenkbar.
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