Belgien und die Niederlande

Veröffentlicht am 15. März 2026 um 13:44

Mitten in der Nacht queren wir die Grenze nach Belgien und finden in der Innenstadt von Poperinge einen Stellplatz für die Nacht.  Nach einem gemütlichen Morgenkaffee machen wir uns auf den Weg in Richtung Seebrügge wo wir uns den Hafen anschauen wollen.

Leider kommen wir nicht wirklich nahe an den Hafen heran und beschließen einen Strandspaziergang zu machen...

Diese unendliche Weite erinnert uns an SPO woran wir immer gerne zurück denken. Wir haben den Strand fast für uns allein, nur ein paar wenige Leute sind mit ihren Hunden unterwegs. An der Strandpromenade , noch auf Strandseite finde ich einen schönen Stein, der bei näherer Betrachtung wie ein Fossil ausschaut...

Unsere erste Vermutung ein Fossil in Bernstein gefunden zu haben, widerlegen wir direkt in Bruno, denn unser Fund schwimmt nicht in Salzwasser und leuchtet nicht unter der UV-Lampe. Das Rätselraten geht weiter, bis wir jemanden finden der uns erleuchtet.

Nach diesem Abenteuer fahren wir weiter nach Brügge rein, stellen uns auf einen Carrefour Parkplatz neben ein Windrad, gehen Einkaufen und verbringen hier die Nacht.

Wir wissen noch nicht wirklich wie es in Belgien mit dem Ver- und Entsorgen funktioniert, aber dass das Übernachten auf Parkplätzen erlaubt ist, haben wir schon heraus gefunden. Nach einer erwartungsgemäßen lauten Nacht fahren wir zum Interparking Brügge. Hier bezahlt man in den Wintermonaten 25 Euro pro Nacht inclusive Strom, Ver- und Entsorgung sind vorhanden. 

Von hier aus starten wir unsere Tour durch Brügge. Am Abend zuvor habe ich mir auf mein Handy die App "Brügge zu Fuß" heruntergeladen, die uns mit vielen Informationen zu den wichtigen Gebäuden versorgt, und auf einem Rundweg durch die Stadt führt.

Brügge, das Venedig des Nordens, hat diesen Namen nicht von ungefähr. Die gesamte Altstadt ist von Kanälen durchzogen, die in früheren Zeiten lebenswichtige Handelswege waren. Heute sind diese Reien die perfekte Alternative sich Brügge vom Wasser aus anzuschauen.

Wer durch die Kopfstein gepflasterte Gassen schlendert, stolpert zwangsläufig über die Wahrzeichen von Brügge...

• Der Belfried mit seinen 83 Meter Höhe , ein stattlicher Turm am Marktplatz.

• Der Markt ( Grote Markt ) ist das Herzstück der Stadt mit seinen bunten Giebelhäusern.

• Der Minnewater ist der See der Liebe. Ein Park am Rande der Altstadt, über den eine             Legende besagt... Wer mit seiner Liebsten über die Brücke geht, bleibt ewig zusammen.

• Heilig Blut Basilika   hier wird eine Reliquie aufbewahrt, die angeblich das Blut Christi           enthält.

• Sankt Salvadorkathedrale beherrscht gemeinsam mit dem Belfried und der                             Liebfrauenkirche das Stadtpanorama.

 

Was man aber auf keinen Fall vernachlässigen darf ist die "Heilige Dreifaltigkeit", Schokolade, Pommes und Bier !!!

In über 50 Schokoladengeschäften kann man die herrliche, zartschmelzende, süße Köstlichkeit kaufen. Und jetzt ein Tipp von mir... Vergesst die Kalorien, die sind in Brügge absolute Nebensache. ;0))

Pommes sind nicht einfach Pommes, hier werden die Frietjes in Rinderfett zweimal frittiert, denn die Brügger nehmen die Frittierkunst sehr ernst.

Und zum Schluss das Bier. Wer die Brauerei De Halve Maan besucht, weiß dass sein Bier durch eine zwei Meilen lange Bierpipeline von der Brauerei zur Abfüllanlage unter den Straßen von Brügge gepumpt wird. Na dann Prost !

Der Grote Markt

Das Rathaus

Die Liebfrauenkirche

Der Belfried                                                                                                          Die  Kathedrale St. Salvator

Aus der Kategorie " Nicht wichtig, ich erzähle es trotzdem "... 

Der Film "Brügge sehen... und sterben?" hat der Stadt einen massiven Schub an Tourismus beschert. Die Einwohner hatten lange Zeit ein gespaltenes Verhältnis dazu, aber mittlerweile finden die meisten es eher amüsant.

Am Ende unserer Tour sind wir noch durch den Beginenhof spaziert , der im alten Stadtzentrum zu finden ist und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Natürlich haben wir Schokolade eingekauft und haben Pommes gegessen, nur das Bier haben wir ausfallen lassen.

Wer Brügge besuchen möchte, sollte gute Schuhe anhaben und viel Zeit einplanen, denn die vergeht wie im Flug.

 

Nach einer ruhigen Nacht verlassen wir den Stellplatz in Brügge und fahren in den grünen Gürtel von Brüssel auf einen Stellplatz.

Auf dem Weg dorthin wollten wir noch ein Wasserschloss besuchen, haben jedoch keinen Parkplatz gefunden der für uns gepasst hätte. 

In Brüssel möchte ich unbedingt das Atomium besuchen.  Der Messeparkplatz ist geöffnet, weil zur Zeit unseres Besuches eine Kunstmesse stattfindet, und wir so nur wenige Gehminuten vom Atomium eine Parkmöglichkeit gefunden haben. 

Leider haben wir auch mit dem Atomium kein Glück, denn es hat geschlossen und wir können es nur von außen bestaunen.

Das Atomium ist eine milliardenfache Vergrößerung der kristallinen Elementarzelle des Eisens, und wurde anlässlich der Weltausstellung im Jahr 1958 von dem Ingenieur André Waterkeyn und den Architekten André und Jean Polak entworfen.

Die Konstruktion ist etwa 2400 Tonnen schwer, und ragt 102 Meter in die Höhe. Der Durchmesser der Kugeln beträgt 18 Meter, die verbendenden Rohre messen 3,3 Meter im Durchmesser. Die drei untern Kugel sind öffentlich zugänglich und werden für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt. Im Turm befindet sich ein Aufzug, der die Gäste in 23 Sekunden zum Restaurant in der oberen Kugel bringt. Die Verbindungsröhren der Kugel sind mit Lichteffekten ausgestattet.

Wie gerne hätte ich all das gesehen, wovon ich hier schreibe, aber vielleicht klappt es bei einem späteren Besuch.

Uns bleibt nur der Weg zurück zu Bruno und ab nach Puurs.

In Puurs stehen wir auf direkt neben dem Friedhof auf dem Womo-Stellplatz der auch alle Annehmlichkeiten bietet. Nach einer sehr ruhigen Nacht, laufen wir zum Bahnhof der nur wenige Gehminuten vom Stellplatz entfernt ist, und nehmen den Zug nach Antwerpen.

 

 

 

 

 

Wir sind erstaunt wie viel wir lesen und verstehen können, da es unserer deutschen Sprache sehr ähnlich ist.

Nach ca. 30 Minuten Fahrt kommen wir auf dem wirklich wunderschönen Bahnhof in Antwerpen an.

 

Antwerpen-Centraal wird von den Einheimischen auch Mittelstation oder Eisenbahnkathedrale genannt. Dieses grandiose architektonische Meisterwerk am Astridplein besteht aus einer stählernen Bahnsteigüberdachung und einem steinernen Bahnhofsgebäude. Die Bahnsteigüberdachung wurde zwischen 1895 und 1899 von Clement van Bogaert entworfen. Die Überdachung ist 43 Meter hoch, 186 Meter lang und 66 Meter breit. Das steinerne Bahnhofsgebäude wurde zwischen 1899 und 1905 von Louis Delacenserie im eklektischen (ein Mix aus verschiedenen Stilen ) Stil erbaut. 

Noch während wir völlig begeistert vom Bahnhof alles fotografieren, sagt Thomas :" Ich möchte am liebsten mit einem Gepäckwagen gegen eine Mauer fahren".  Tatsächlich kommen wir uns vor , wie in einer Szene von Harry Potter, und wären Schüler mit Umhängen bekleidet und Eulen tragend an uns vorbei gekommen, wir hätten uns nicht gewundert.

Und kaum raus aus dem Bahnhof geht mir das Herz auf ... Diamonds are a girls best friend ...

stehen wir im Diamantenviertel oder auch "Quadratmeile". Der Name rührt daher das auf einer Fläche von etwa einer Quadratmeile Diamanthändler ihre Ware anbieten.

Auf der gesamten Welt ist bekannt, dass man für Diamanten in Antwerpen sein muss. Die Stadt hob das Handwerk des Diamantschleifens auf ein sehr hohes Niveau und erlangte im Laufe der Jahrhundert eine einzigartige Expertise.

Bereits im 16. Jahrhundert galt Antwerpen als berühmtes Diamantenzentrum.

 

An den vielen Schaufenstern könnte Frau sich die Nase platt drücken , weil es so schöne Schmuckstücke zu betrachten gibt, die allerdings nicht in unserem Budget liegen. 

Bei, wie soll es anders sein bei uns, erobern wir Antwerpen bei strömenden Regen. Aber nur kurze Zeit später werden wir für das schlechte Wetter mit den weltallerbesten Pommes die wir jemals gegessen haben, entschädigt.

Dieser junge Mann wird uns ewig in Erinnerung bleiben...

Die Liebfrauenkathedrale schaut auf eine 170 Jährige Bauzeit ( von 1352 bis 1521 ) zurück, obwohl sie technisch gesehen unvollendet ist, da der geplante Südturm nie seine volle Höhe erreichte. Und doch ist der Kirchturm mit seinen 123 Metern Höhe der höchste der Benelux-Staaten. Für Kunstliebhaber ist die Kathedrale fast schon ein Museum, denn sie beherbergt vier Hauptwerke des Barockmeisters Peter Paul Rubens, die eigens für Antwerpen geschaffen wurden.

Im Gegensatz zu vielen gotischen Kathedralen, die oft schmal und hoch wirken, ist die Liebfrauenkathedrale mit ihren sieben Schiffen außergewöhnlich breit.

Die riesigen Fenster fluten den Raum mit Licht, und betonen die filigrane Steinmetzkunst. Das Glockenspiel im Turm verfügt über 47 Glocken, die regelmäßig die Altstadt mit Musik erfüllen.

Seit 1999 gehört die Kathedrale zum UNESCO-Welterbe.

Im historischen Zentrum der Hafenstadt befindet sich das Rathaus auf dem Grote Markt. Es gilt als ein bedeutendes Beispiel für die flämische Renaissance Architektur. Erbaut im 16. Jahrhundert ist es heute Teil des UNESCO- Weltkulturerbe.

Der Grote Markt in Antwerpen ist von prächtigen, im 16. und 17. Jahrhundert errichteten Zunfthäusern im Renaissancestil umgeben, die einst mächtigen Handwerker- und Kaufmannsvereinigungen gehörten. Diese meist viergeschossigen Gebäude mit verzierten Fassaden, Giebeln und oft goldenen Statuen an der Spitze – wie das Haus der Küfer oder das der Zimmerleute – zeugen vom historischen Reichtum der Handelsmetropole.

Het Steen ist das älteste Gebäude in Antwerpen und eine beeindruckende mittelalterliche Burg, die direkt am Ufer der Schelde liegt. Nach einer umfassenden Renovierung dient es heute als das zentrale Tor zur Stadt.

Völlig durchnässt und durchgefroren beenden wir unsere Stadtbesichtigung und fahren mit dem Zug zurück nach Puurs. Noch lange später teilen wir uns die eigenen Eindrücke und fallen ziemlich erschlagen ins Bett.

Unser nächstes Ziel ist der Stellplatz in Hansweert, denn von hier aus soll man einen herrlichen Blick auf die fahrenden Schiffe haben. Das klingt doch nach einem Plätzchen für uns, schade nur dass bei unserer Ankunft sich der Blick so gestaltet...

Also Schiffe gucken fällt an diesem Tag ins Wasser oder besser in den Nebel. Dafür entdecken wir das Schiffswrack Hansweert über das ich leider keine weiteren Informationen gefunden habe, außer dass es ein tolles Fotomotiv ist.

Ich musste das Foto stark bearbeiten, damit man überhaupt etwas erkennen kann.

Weiter geht´s nach Rotterdam, so zumindest unser Plan. Aber wie so oft auf unserer Reise, kommt die eiskalte Realität dazwischen. Den Viewpoint den wir uns ausgesucht haben, und von dem aus man die dicken Kähne beobachten kann, ist für uns gesperrt. Also fahren wir einen Stellplatz in Hoek van Holland an, der auf der anderen Seite liegt.

 

In Hoek van Holland startet die Fähre nach Harwich in England, und wir dürfen dies vom Stellplatz aus miterleben.

 

Dieser Fähranleger spielte im Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle, denn von hier aus wurden Jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich, der Tschechoslowakei, Schlesien, Pommern und Ostpreußen nach England gebracht. Der erste Transport startete am 1. Dezember 1938 in Berlin am Anhalter Bahnhof, und erreichte England am Tag darauf. Die Kinder durften nicht älter als 17 Jahre alt sein, und das Naziregime bestimmte dass die Kinder am Bahnhof sich nicht verabschieden durften von den Zurückgebliebenen. Insgesamt gelangten bis  Kriegsausbruch im September 1939 etwa 10.000 Kinder nach Großbritannien.

Unweit von unserem Stellplatz ist der herrliche Strand von Hoek van Holland der über 3,5 Kilometer lang , und im Sommer ein Paradies für Wassersportler und Sonnenanbeter ist. 

Haben wir am Anfang des Spaziergangs noch Witze gemacht dass wir schwimmen gehen (der Strand ist FKK ) sehen wir zwei junge Männer die wirklich und wahrhaftig bei einstelligen Temperaturen sich in die Fluten stürzen. Respekt, wir brauchen viel Sonne dafür. ;0))

Nachdem wir richtig durchgefroren sind gehen wir zurück zu Bruno und genießen eine heiße Milch. 

Am kommenden Morgen machen wir uns auf nach Amsterdam , wo wir uns für zwei Nächte auf dem CamperPark einmieten wollen.

Über einen Automaten erledigt man den Check In, bekommt eine Karte mit Strichcode über den sich die Tore öffnen.

Sesam öffne dich...

Ein wirklich großer Campingplatz mit mehreren Sanitärhäusern erwartet uns. Der Platz ist nicht wirklich günstig, aber das sollte man auch nicht erwarten in einer Großstadt. Die sanitären Anlagen machen einen ordentlichen und sauberen Eindruck, und der Platz ist in den Wintermonaten auch nicht voll. 

Fußläufig erreichbar ist die S-Bahnstation mit einer direkten Verbindung zum Bahnhof Amsterdam. Aber das haben wir uns für den nächsten Tag aufgehoben. Am Abend will ich endlich mal wieder heiß duschen gehen, und mache mich voller Vorfreude auf. Ich bin ein wenig erstaunt, dass man für das Duschen extra bezahlen muss, ist der Preis doch schon an sich sehr sportlich. Nun gut, was tut Frau nicht alles für eine heiße Dusche. Also Münze am Automaten geholt, und ab in den kalten Waschraum... Und dann passiert was ich nicht für möglich gehalten hätte, kein Wasserdruck auf der Leitung und das extra bezahlte Wasser ist kalt. Ich war richtig sauer und hab am selben Abend noch eine entsprechende Rezession geschrieben. Ein so netter Campingplatz sollte doch bitte auch heißes Wasser haben.

Ihr seht, das hat mich wirklich bewegt.

Am nächsten Morgen lösen wir Fahrkarten und fahren nach Amsterdam hinein. Auf unserer Liste steht das Rubens-Museum, das Van Gogh-Museum und wenn die Zeit reicht auch das Reichsmuseum...   Ja....Nööö

Wir steigen am Bahnhof aus und die Stadt nimmt uns in ihren Bann...

Aus dem Bahnhof raus , stehen wir direkt in einer Duftwolke aus Cannabis, genau so wie man es immer gehört und erzählt bekommen hat.

Amsterdam ist bekannt für sein weitverzweigtes Grachtensystem und die ikonischen Häuser mit Giebelfassaden. Die schmalen hohen Gebäude wurden direkt am Wasser gebaut , und dienten früher als Wohn- und Lagerhäuser für Kaufleute. Diese Szenerie ist typisch für den historischen Stadtkern , der zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

Es gibt über 165 Grachten und rund 1300 Brücken, und was unbedingt erwähnt werden muss ist, dass es in Amsterdam mehr Fahrräder als Einwohner gibt, denn das Fahrrad ist nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern eine Lebenseinstellung. Radwege sind heilig, und wer als Fußgänger gedankenlos auf den roten Asphalt tritt wird schnell mit lautem Geklingel oder Schlimmerem belehrt.

Amsterdam hat auch ein aktives Rotlichtviertel das wir völlig ungewollt finden als wir in eine Seitenstraße abbiegen. Ein enges Gässchen in dem sich junge Frauen im Schaufenster anbieten. Ein wenig beschämt senken wir den Blick, denn wir wissen dass kaum eine Frau diesem Gewerbe aus freien Stücken nachgeht. Schnell verlassen wir dieses Viertel, und werden auch schon wieder vom Trubel verschlungen. Kein Gedanke mehr an die tollen Museen, stattdessen trinken wir Kaffee in einem Coffeeshop und kaufen bei der Gelegenheit auch Cookies (CBD) ein. 

Übrigens...

Für Coffeeshops gelten strenge Regeln, der Zutritt ist nur mit 18 Jahren erlaubt, das konsumieren von Cannabis ist untersagt , und es darf kein Alkohol ausgeschenkt werden.

Auch das Kiffen im öffentlichen Raum ist untersagt.  Aber wir haben das Gefühl, dass sich keiner daran hält ;0)))

Nachdem wir dann auch noch die leckeren Pommes vernascht haben, machen wir uns mit einem breiten Grinsen zurück zum Campingplatz.

Mit dem festen Vorhaben die Stadt nochmal zu besuchen und dann alles an Kultur und Museen mitzunehmen , verlassen wir diese herrliche Stadt.

In Engbergen beim Kinderbauernhof verbringen wir die Nacht, lüften unser Fienchen bevor es weiter geht zu OBELINK in Winterswilk.

Zur Erklärung Obelink ist ein Campinggeschäft, in dem wirklich " ALLES " zu haben ist, was ein Camperherz höher schlagen lässt.

Während unseres Einkaufs werden wir von Zuschauern unseres Kanal erkannt und angesprochen. Wir sind immer glücklich, dass wir mit unseren Reisevideos ein paar Menschen eine Freude bereiten können. 

Bei Obelink kaufen wir neue Campingstühle, denn die letzten haben einfach nicht gehalten, was sie versprochen haben. Neues Geschirr und Pfannen, und allerlei Krimskrams. 

Unser letzter Schlafplatz in den Niederlande ist in Middelstum, wo wir zur goldenen Stunde ankommen.

 

Nach einer eiskalten Nacht, wir hatten immerhin -7 Grad, wollen wir in Delfzijl das Muzeeaquarium besuchen, in der Hoffnung jemanden zu treffen der unser Fossil begutachten kann. 

 

Das Muzeeaquarium Delfzijl ist eine Kombination aus Naturkunde- und Kulturhistorischem Museum , sowie einem Meeresaquarium.

Eine der Besonderheiten ist, dass sich das Aquarium in einem echten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg befindet. Hinter den zwei Meter dicken Mauern kann man in verschiedenen Becken die Unterwasserwelt des Wattenmeeres und der Nordsee entdecken.

Das Museum selbst beherbergt Ausstellungen einer beeindruckenden Muschelsammlung aus aller Welt, sowie Fossilien und Mineralien.

Ein beeindruckender Teil des Museums beleuchtet die maritime Geschichte von Delfzijl.

Leider hatte der Experte für fossile Funde einen freien Tag, aber wir hatten trotzdem viel Freude an diesem Museum.

Und dann verlassen wir auch schon die Niederlande und sind wieder in " Good old Germany "... aber das ist eine kurze Geschichte die ich euch im nächsten Blog erzähle.

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